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Stellenbeschreibungen
Hier können Sie sich über die Berufsbilder der Branche informieren.
Ausbildungsberufe
Ausbildung als Animateur
Die Ausbildung zum Animateur ist oft unternehmensintern geregelt und kann sich somit vom inhaltlichen und zeitlichen Ausbildungsprogramm unterscheiden. Die Einsatzgebiete eines Animateurs ergeben sich in Hotels, in Ferienresorts, auf Schiffen oder speziell für einen Reiseveranstalter, der vor Ort diese beschäftigt. Dabei sind die Aktivitäten über den ganzen Tag verteilt und umfassen sowohl kulturelle, kreative, sportliche als auch unterhaltende Tätigkeiten. Die Dauer der Ausbildung hängt davon ab, ob ein Vollzeit- oder ein Teilzeitlehrgang besucht wird. Je nach Lehrgangsform dauert die Ausbildung zwischen 3 und 12 Monaten.Ausbildung als Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Die Ausbildung zum Hotelfachmann/-frau dauert in der Regel 3 Jahre und kann in verschiedenen Bereichen der Gastronomie ausgeübt werden. Hierzu gehören Gaststätten, Hotels und Pensionen. Das Aufgabengebiet eines Hotelfachmanns/-frau ist vielseitig, da dieser Beruf alle Arbeiten in einem Hotel umfasst. Sie sind verantwortlich für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen und dies beginnt bereits mit dem Empfang an der Rezeption. Am Empfangsbereich erledigen sie Verwaltungsaufgaben wie z.B. der Buchhaltung und der Reservierung. Weitere Tätigkeiten bzw. Einsatzbereiche können im Restaurant- /Tagungs- und Freizeitbereich erfolgen.
Alles in allem ist die Ausbildung bzw. der Beruf eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der auch ein gewisses Maß an Flexibilität vorhanden sein sollte.
Ausbildungsvorraussetzungen
- Hauptschulabschluss, bessere mittlere Reife oder Abitur
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
- Organisations- und Verkaufstalent
- Gute Umgangsformen, angenehmes Erscheinungsbild
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsinhalte
- Gäste empfangen, beraten und betreuen
- Gasträume herrichten und kontrollieren
- Speisen und Getränke servieren
- Verkaufsgespräche führen und Angebote erstellen
- Hotelkasse führen
- Veranstaltungen planen, organisieren und durchführen
- Marketingmaßnahmen entwickeln, durchführen und kontrollieren
- Personaleinsatz planen, Gästekonzepte führen, Warenwirtschaft
Berufschule
1 Tag bzw. 2 Tage je Woche oder Blockunterricht
Berufsaussichten
Hotelfachleute haben beste Karrieremöglichkeiten in allen Abteilungen eines Unternehmens: Etage, Rezeption, Reservierung, Verkauf, Restaurant, Bankett oder Verwaltung. Sie haben die Chance, zum Abteilungsleiter, Hoteldirektor oder selbständigen Unternehmer eines gastgewerblichen Betriebes aufzusteigen.
Fortbildungsmöglichkeiten
- Meisterkurs (Hotelmeister)
- Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfachschule ( staatl. geprüfter Gastronom oder Betriebswirt)
- Auslandsaufenthalte
- Fachseminare
- Fremdsprachenkurse
Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)
Ausbildung als Hotelkaufmann / Hotelkauffrau
Hotelkaufleute kennen sich in allen Abteilungen des Hotels aus. Ihr spezielles Arbeitsgebiet ist die kaufmännische Abteilung mit Rechnungswesen und Personalwirtschaft. Sie sind in der Lage, die unterschiedlichen kaufmännischen Prozesse in der Hotelorganisation zu steuern und zu kontrollieren.Ausbildungsvoraussetzungen
- Hauptschulabschluss, besser mittlere Reife oder Abitur
- Verständnis für kaufmännische Prozesse
- Organisationstalent
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Gute Umgangsformen
- Verhandlungsgeschick
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsinhalte
- Rechnungen erstellen und Zahlungsverkehr durchführen
- Kosten und Erträge berechnen und Kennzahlen auswerten
- Verkaufspreise kalkulieren
- Personalvorgänge bearbeiten
- Gäste beraten und Verkaufsgespräche führen
- Speisen und Getränke servieren
Berufsschule
1 Tag bzw. 2 Tage je Woche oder Blockunterricht
Berufsaussichten
Schwerpunktmäßig sind Hotelkaufleute in allen kaufmännischen Abteilungen wie z. B. Buchhaltung, Rechnungswesen und Personalabteilung tätig. Aufstiegsmöglichkeiten: Abteilungsleiter, Hoteldirektor oder selbständiger Hotelier (vgl. auch Hotelfachmann).
Fortbildungsmöglichkeiten
- Meisterkurs (Hotelmeister)
- Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfachschule (staatl. geprüfter Gastronom oder Betriebswirt)
- Fachseminare
- Auslandsaufenthalte
Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)
Ausbildungsplätze als Hotelkaufmann / Hotelkauffrau
Ausbildung als Koch / Köchin
Die Ausbildung zum Koch ist bundesweit auf 3 Jahre angesetzt und kann in ganz unterschiedlichen Betrieben der Gastronomie erfolgen. So arbeiten Köche in den Küchen von Catering-Firmen, Hotels, Kantinen, Restaurants. Auch in Großküchen von sozialen Einrichtungen wie Altersheimen und Krankenhäusern finden Sie ihren Einsatz. Ein etwas außergewöhnlicher Einsatz kann auf einem der vielen Kreuzfahrtschiffe erfolgen. In allen Betrieben gehören grundlegende Aufgaben, wie das Erstellen eines Menüplans und das Zubereiten von Speisen zum Aufgabengebiet. Aber auch planerische Fähigkeiten sind gefragt, wenn es um den Einkauf und der Kalkulation für ein Abendessen geht.
Ausbildungsvoraussetzung
- Hauptschulabschlu ss
- Handwerkliches Geschick und Kreativität
- Gute körperliche Verfassung
- Schnelle Auffassungsgabe
- Kalkulatorische Fähigkeiten
- Teamfähigkeit
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsinhalte
- Nahrungsmittel erstellen und zubereiten
- Professionelle Küchentechnik und moderne Arbeitsgeräte einsetzen
- Ernährungsphysiologische, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen
- Hygienevorschriften beachten
- Produkte präsentieren
- Gäste beraten
Berufsschule
1 Tag bzw. 2 Tage je Woche oder Blockunterricht
Berufsaussichten
Köche beginnen ihre Karriere als Commis de Cuisine und können bis zum Küchendirektor oder Wirtschaftsdirektor (F&B-Manager) aufsteigen. Die Einsatzmöglichkeiten eines Koches sind vielseitig, sei es in der Küche eines Restaurats, Hotels oder Kurbetriebes, einer Kantine oder gar eines Kreuzfahrtschiffes. Durch ihre Ausbildung erwerben Köche ideale Voraussetzungen für die selbständige Führung eines gastgewerblichen Betriebes.
Fortbildungsmöglichkeiten
- Meisterkurs (Küchenmeister)
- Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfachschule (staatl. geprüfter Gastronom oder Betriebswirt)
- Spezielle Fortbildung, z. B. zum Diätkoch
- Auslandsaufenthalte
- Fachseminare
Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)
Ausbildung als Physiotherapeut / Physiotherapeutin
Die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten/in findet an Berufsfachschulen statt. Zudem können kombinierte Ausbildungen erfolgen bspw. zum Gymnastiklehrer, die bis zu 4,5 Jahre andauert. Zu den Aufgaben gehört grundsätzlich die Behandlung von pflegebedürftigen Menschen, die unter Krankheiten oder Verletzungen zu leiden haben. Aber auch vorbeugende Behandlungsmaßnahmen, wie spezielle Therapien und Kuren gehören zum Aufgabengebiet. Der Einsatzort eines Physiotherapeuten kann in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altersheimen etc. erfolgen. Mit dem Wellness-Hotel kommt ein weiterer hinzu. Hier werden Sie in Wellness- und Sportbereichen eingesetzt und kümmern sich somit um die Gesundheit und der Recreation der Hotelgäste.Ausbildungsplätze und Stellenangebote als Physiotherapeut / Physiotherapeutin
Ausbildung als Restaurantfachmann / Restaurantfachfrau
Die Ausbildung zum Restaurantfachmann/frau ist auf 3 Jahre angesetzt und kann in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie erfolgen, wie bspw. in Hotels, Gasthöfen, Pensionen, aber auch in Cafés und Einrichtungen mit Servicebereich, z.B. in Spielotheken.
Es geht bei diesem Ausbildungsberuf um die Beratung der Kunden bei der Menü und Getränkeauswahl und dem Service. Der Einsatz des Restaurantfachmanns/frau kann auf eine Etage im Hotel oder auf speziellen Veranstaltungen bspw. im Catering-Bereich ausgedehnt werden.
Ausbildungsvoraussetzungen
- Hauptschulabschluss
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Gute Umgangsformen
- Rasches Auffassungsvermögen
- Organisations- und Verkaufstalent
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsinhalte
- Gastgeberfunktion wahrnehmen
- Speisen und Getränke servieren
- Serviceabläufe organisieren
- Räume und Tafeln dekorieren
- Veranstaltungen und Festlichkeiten ausrichten
- Angebote gestalten
- Abrechnungssysteme einsetzen
- Service-, Speisen- und Getränkekunde
1 Tag bzw. 2 Tage je Woche oder Blockunterricht
Berufsaussichten
Restaurantfachleute können in den Abteilungen Restaurant und Bar vom Commis des Rang bis zum Abteilungsleiter, Restaurantdirektor oder Wirtschaftsdirektor (F&B-Manager) aufsteigen. Durch die Ausbildung erhalten Restaurantfachleute ideale Voraussetzungen für Positionen im Bankett- und Veranstaltungswesen oder für die selbständige Führung eines gastgewerblichen Betriebes.
Fortbildungsmöglichkeiten
- Meisterkurs (Restaurantmeister)
- Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfachschule (staatl. geprüfter Gastronom oder Betriebswirt)
- Spezielle Fortbildung, z. B. zum Sommelier oder Barkeeper
- Auslandsaufenthalte
- Fachseminare
- Fremdsprachenkurse
Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)
Ausbildungsplätze als Restaurantfachmann / Restaurantfachfrau
Ausbildung als Tourismuskaufmann / Tourismuskauffrau
Die Ausbildung zum Tourismuskaufmann / -kauffrau (ehemals Reiseverkehrskaufmann / -frau) dauert in der Regel 3 Jahre und wird als duale Ausbildung bei Reisebüros, Reiseveranstaltern oder anderen touristischen Unternehmen angeboten. Tourismuskaufleute sind für die Vermittlung und Organisation von Reisen zuständig und betreuen Kunden im Reisebüro hinsichtlich ihrer Destinationsauswahl. Ihr Einsatz ist nicht nur auf das Reisebüro beschränkt, sondern auch bei Verkehrs- und Busunternehmen, Fluggesellschaften, Reservierungsunternehmen, Reiseveranstaltern und Hotels, wo sie für den Verkauf von Tagesausflügen zuständig sind möglich.Ausbildungsvoraussetzung
• Mittlere Reife, besser noch Fachhochschul- oder Hochschulreife
• Fremdsprachen (bevorzugt englisch)
• Freude an verschiedenen Kulturen, fremden Ländern
• Gute Kommunikationsfähigkeit & Organisationstalent
Ausbildungsdauer
In der Regel 3 Jahre
Ausbildungsinhalte
• Arbeiten mit unterschiedlichen touristischen Reservierungs- & Informationssystemen
• Anwenden diverser Tarif- und Fahrplansysteme
• Verschiedene Reisegebiete für unterschiedliche Zielgruppen kennenlernen
• Berechnung der Reisekosten, Erstellung von Rechnungen
• Eigenständige Verkaufsgespräche führen
• Beratung von Kunden
• Gesundheits- & Wellnesstourismus
• Marketing- & Controllinginstrumente
• Reisevertragsrecht, andere rechtliche Grundlagen im Tourismus
• Ausarbeiten von unterschiedlichen Reiseangeboten (Pauschalreisen, Individualreisen etc.)
• Kalkulationen und Statistiken erstellen
Berufsaussichten
Die Berufsaussichten für Tourismusfachleute sind weiterhin sehr gut, da nach wie Profis gebraucht werden, Reise zu organisieren und alles dazu nötige abzuwickeln. Jobs als Tourismuskaufmann / Tourismuskauffrau werden zum Beispiel in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern oder in firmeneigenen Reisestellen angeboten.
Fortbildungsmöglichkeiten
• Tourismusfachwirt / -in
• Diverse Schulungen und Seminare von Reiseveranstaltern und anderen touristischen Unternehmen
Ausbildung zum/zur Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie
Den Ausbildungsberuf der Systemgastronomie gibt es seit 1998 und gehört zur Gruppe der gastgewerblichen Berufe. Ausgebildet wird in systemgastronomischen Betrieben und in der Berufsschule. Nach der 3-jährigen Ausbildung finden Fachleute für Systemgastronomie ihren Einsatz in Restaurants, die nach einem ganz bestimmten, einheitlichen Gastronomiekonzept ausgelegt sind, wie z.B. Burger King, McDonald’s, KFC oder Vapiano. Aufstiegschancen finden sich nach der Ausbildung im Restaurantmanagement oder es besteht die Möglichkeit der Übernahme ein es Betriebs als Franchisenehmer.
Ausbildungsvoraussetzungen
- Hauptschulabschluss, besser mittlere Reife oder Abitur
- Rasches Auffassungsvermögen
- Erkennen von betrieblichen und kaufmännischen Zusammenhängen
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsinhalte
- Gäste betreuen und beraten
- Produkte präsentieren und verkaufen
- Qualitätsstandards sicherstellen
- Arbeitsabläufe organisieren
- Personaleinsatz planen und Personalvorgänge bearbeiten
- Kostenkontrollen durchführen
- Betriebliche Kennzahlen auswerten
- Marketingmaßnahmen durchführen
Berufsschule
1 Tag bzw. 2 Tage je Woche oder Blockunterricht
Berufsaussichten
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung und bei vorhandener Mobilitätsbereitschaft besteht die Möglichkeit, sich über die Position des Assistenten des Restaurantleiters über den stellvertretenden Restaurantleiter zum Restaurantleiter oder später zum Franchisenehmer zu entwickeln.
Fortbildungsmöglichkeiten
- Fachwirt im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfachschule (staatl. geprüfter Gastronom oder Betriebswirt)
- Fachseminare
Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA
Ausbildungsplätze und Stellenangebote als Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie