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Arbeiten im Ausland

Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.

Malta 

Inhalt

  • Allgemeine Informationen
  • Einreisebestimmungen
  • Arbeitsmarkt
  • Lebensstandard
  • Wissenswertes
  • Nützliche Links

Allgemeine Informationen

Ländername: Republik Malta ("Repubblika ta' Malta")
Hauptstadt: Valletta (etwa 6.300 Einwohner)
Landesfläche: 316 qkm


Klima: Mittelmeerklima mit Niederschlägen, fast ausschließlich in den milden, aber oft stürmischen Wintermonaten. Heiße, regenarme Sommer, hohe Luftfeuchtigkeit ganzjährig. Temperaturen können im Winter bis auf 2 Grad abfallen, im Sommer bis auf 42 Grad C ansteigen.
Lage: Inselgruppe im Mittelmeer, bestehend aus Malta, Gozo und Comino, ca. 90 km südlich von Sizilien, 320 km östlich von Tunesien, 350 km nördlich von Tripolis


Bevölkerung: circa 413.609, entspricht 1.309 Einwohnern/km², Bevölkerungswachstum ca. 0,7 %; über 400.000 Malteser leben im Ausland
Landessprache: Maltesisch; Englisch wird als zweite Amtssprache überall genutzt, zum Teil auch Italienisch ("3. Amtssprache")
Religion: 97 % der Bevölkerung ist römisch-katholisch


Regierungsform: Republik


Einreisebestimmungen

Malta ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates.

Europäer benötigen kein Einreisevisum für Malta und können demnach mit einem


  • gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass oder Kinderausweis (sofern mit einem Foto versehen),
  • gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültigen Personalausweis,
  • gültigen vorläufigen Personalausweis,

nach Malta einreisen.


Für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr genügt auch die bis zum 1.11.2007 vorgenommene Eintragung in den Reisepass eines Elternteils. Auch der für Kinder ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt.

Arbeitsmarkt

Malta hat am 1. Januar 2008 den Euro eingeführt. Der kleine Inselstaat erhofft sich dadurch eine Belebung des Tourismus und ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Maltas wichtigste Handelspartner sind die Staaten der Euro-Zone.

Der Arbeitsmarkt stellt sich in den vergangenen Jahren günstiger dar, als in denen davor. Die Arbeitslosenquote ist im Verlauf der Jahre von 6,8 % auf 5,6 % zurückgegangen.

Die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen ist immer noch hoch (10,6 %). Die Erwerbsquote ist mit 55,7 Prozent die zweitniedrigste in der EU. Die Frauenerwerbsquote ist sogar die niedrigste in der EU. Nur jede dritte maltesische Frau geht einer Beschäftigung nach. Extrem niedrig ist auch die Erwerbsquote der über 55-Jährigen (30 %).


Der Dienstleistungssektor hat auch in Malta den größten Anteil am BIP (74 %), gefolgt von den Sektoren Industrie (23 %) und Landwirtschaft (3 %). Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind das produzierende Gewerbe, Immobilien, Groß- und Einzelhandel, Transport, Lagerung und Kommunikation sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Ein Viertel der Arbeitsplätze sind nach offiziellen Schätzungen vom Tourismus abhängig.


In Malta fehlen Fachkräfte in den Wirtschaftszweigen Industrie, IT, Finanzdienstleistungen und Tourismus. Gesucht werden vor allem Spitzenkräfte - zum Beispiel Wissenschaftler, Top Manager und Ingenieure.

Ein Charakteristikum des maltesischen Arbeitsmarktes ist der hohe Stellenwert, den Bildungsabschlüssen beigemessen wird. Nicht nur akademische Diplome, auch Schul- und Fachschulabschlüsse werden honoriert.

Europäer haben durchaus gute Jobchancen auf dem maltesischen Arbeitsmarkt. Viel hängt von der beruflichen Qualifizierung und Sprachkenntnissen ab.

Lebensstandard

Bis vor kurzem waren die Lebenshaltungskosten in Malta noch geringer als in den meisten anderen mitteleuropäischen Ländern. Dies hat sich jedoch geändert, da die Preise für Unterkunft, Versicherungen und allgemeine Erzeugnisse derzeit kräftig anziehen. Zum Teil sind die Lebenshaltungskosten inzwischen ähnlich hoch wie in Deutschland; Niederlande oder Österreich. Das schließt auch das auswärtige Speisen und jegliche Art von Freizeitvergnügen mit ein. Wesentlich günstiger sind Dienstleistungen, Medikamente und die Nutzung öffentlicher Transportmittel. So kostet beispielsweise ein Busticket umgerechnet nur rund 50 Cent.


Sehr unterschiedlich sind die Preise für Mietwohnungen. Je nach Lage und Ausstattung kann eine 3-Zimmer-Wohnung zwischen 350 € und 2.000 € im Monat kosten. Wer lieber eine Immobilie kaufen will, sollte sich vorab über die geltenden Sonderbestimmungen für Ausländer erkundigen. Es gibt Regelungen, was Anzahl und Mindestpreis für von Ausländern gekaufte Häuser (ab 117.500 €) und Wohnungen (ab 70.500 €) betrifft.


Das Sozialsystem wird zwar über Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert, der Staat bezuschusst es aber kräftig. So liegen die Lohnnebenkosten mit 10 %des Bruttolohnes im europaweiten Maßstab auf sehr niedrigem Niveau. Alle Arbeitseinkommen unterliegen der Einkommensteuer. Diese ist progressiv und bewegt sich zwischen 15 und 35 %. Geringverdiener sind weitgehend steuerbefreit. Aktuelle Steuerberechnungstabellen stellt Maltas Regierung auf ihrer Website bereit (www.ird.gov.mt).

Wissenswertes

Die Verfügbarkeit von Trinkwasser stellt eines der größten Probleme in Malta dar. Der jährliche Trinkwasserbedarf beläuft sich auf rund 21.000.000 Kubikmeter, allerdings besitzt das Land selbst nur äußerst spärliche Süßwasservorkommen. Während die regenarmen Sommer mit den mit ihnen einhergehenden Touristenströmen gleichzeitig die Zeit des höchsten Wasserverbrauchs sind, fließen die kurzen, kräftigen Regenfälle im Winter in der Regel zum größten Teil ungenutzt ins Meer, anstatt das Land nachhaltig zu wässern. Auf diese Weise gehen jährlich fünf bis zehn Prozent (umgerechnet etwa 8.000.000 bis 17.000.000 Kubikmeter Wasser) des Niederschlages verloren.

Das Verhältnis der Verfügbarkeit von erneuerbarem Trinkwasser pro Einwohner ist nach dem in Libyen das zweitgeringste der gesamten Region und den Angaben der Vereinten Nationen zu Folge ist Malta das wasserärmste Land der Erde.


Aufgrund der langen britischen Kolonialzeit beherrschen aber fast alle Malteser auch die englische Sprache, die als zweite Amtssprache in Malta und wegen der seltenen Übersetzungen von Büchern und Filmen ins Maltesische stetig an Bedeutung gegenüber dem Maltesischen zunimmt. Kenntnisse des Italienischen sind ebenfalls weit verbreitet; nicht zuletzt aufgrund der Beliebtheit italienischer Fernsehprogramme. Bis 1934 galt das Italienische auf Malta auch als Gerichts- und Verwaltungssprache.


(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.)

Nützliche Links 

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